Solarstrom von EKZ für nachhaltige Logistik

Auf den sieben Dächern des Logistik-Areals Embraport realisierte EKZ die grösste Solaranlage im Kanton Zürich – und zeigt damit, wie Unternehmen ihre Energieversorgung wirtschaftlich, nachhaltig und ohne eigenes Investitionsrisiko sichern können.

Bilder Norbert Egli/EKZ

Neu produziert EKZ im Embraport günstigen Solarstrom für die Mieter des Logistikareals. Dies stärkt deren Nachhaltigkeitsbilanz.

Auf den sieben Dächern des Embraport-Areals in Embrach entstand innert weniger Monate ein Solarkraftwerk mit einer Fläche von rund 20 000 Quadratmetern – so gross wie etwa drei Fussballfelder. Wo zuvor Dachflächen ungenutzt blieben, wird heute lokal Strom für Unternehmen und Bevölkerung produziert. «Es macht uns stolz, dass wir hier die grösste Solaranlage im Kanton Zürich realisieren konnten. Solche Projekte machen erneuerbare Energie für die Wirtschaft konkret nutzbar und stärken gleichzeitig die Versorgungssicherheit im Kanton Zürich», sagt Paul Sidler, Leiter Erneuerbare Energien bei EKZ.

Die Dimensionen der Solaranlage sind eindrücklich: 9500 Module, etwa 80 Kilometer Kabel und eine Leistung von bis zu 4.5 Megawatt. Mit einer Jahresproduktion von rund 4 Gigawattstunden liefert die Anlage genügend Strom für eine Gemeinde mit etwa 4000 Einwohnerinnen und Einwohner. Das Projekt ist Teil des langfristigen Engagements von EKZ, die erneuerbaren Energien im Kanton Zürich und der Schweiz konsequent auszubauen.

Günstiger Solarstrom sorgt für Standortvorteil

Der Embraport ist einer der wichtigsten Logistik-Hubs der Region Zürich – mit täglich unzähligen Abläufen. Parallel dazu realisierte EKZ die Anlage auf sieben Gebäuden, ohne die laufenden Prozesse zu beeinträchtigen. Jeder Materialtransport, jede Ablagefläche und 600 Kranhube wurden präzise geplant und exakt koordiniert. Das erfordert Erfahrung im Umgang mit komplexen Infrastrukturen und zeigt beispielhaft, wie Energieprojekte auch in anspruchsvollen betrieblichen Umfeldern erfolgreich umgesetzt werden können.

Rund die Hälfte des erzeugten Stroms wird direkt vor Ort im Embraport genutzt. «Unsere Mieterinnen und Mieter profitieren von CO2-freiem Strom zu attraktiven Konditionen. Das verbessert nicht nur ihre Nachhaltigkeitsbilanz, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit», erklärt Jean-Claude Maissen. Er ist CEO der Zürcher Freilager AG, Besitzerin und Betreiberin des Embraports. «Gleichzeitig sehen wir mit dem eigenen Solarstrom grosse Chancen für die Elektromobilität, die in der Logistik an Bedeutung gewinnt. Damit haben wir zukünftig einen klaren Standortvorteil.»

Solar-Contracting: Energie ohne Investitionsrisiko

Möglich wird dies durch das Solar-Contracting von EKZ. Unternehmen stellen lediglich ihre Dachflächen zur Verfügung. EKZ kümmert sich um alles andere: planen, finanzieren, bauen, betreiben und unterhalten. «Viele Unternehmen wollen nachhaltiger werden, ohne Kapital zu binden oder zusätzliche Risiken einzugehen», erklärt Paul Sidler. «Genau hier setzt unser Angebot an: Unternehmen können sich ihrem Kerngeschäft widmen, die Liquidität im Business halten und trotzdem von selbst produzierter Energie profitieren.» EKZ bringt das gesamte Fachwissen, um die Anlage über den Lebenszyklus zu optimieren. Als Solar-Contractor betreibt EKZ erfolgreich über 100 Anlagen in der Schweiz.

Auch für die Zürcher Freilager AG war dies ausschlaggebend. «Mit EKZ als professionellem Partner profitieren wir von sauberem Solarstrom, ohne selbst investieren zu müssen. Risiken und Betrieb liegen bei EKZ – das ist wirtschaftlich sinnvoll, effizient und komfortabel», sagt Jean-Claude Maissen. Er empfiehlt das Solar-Contracting von EKZ ausdrücklich weiter und hebt die Zusammenarbeit «auf Augenhöhe und mit hoher Professionalität» hervor.

Höherer Eigenverbrauch dank Grossbatterie

Der Embraport erweitert derzeit seinen Gebäudepark. Auf den neuen Dachflächen sollen ebenfalls Solarmodule installiert werden. Der Zubau wäre substanziell (+ 25%). Zudem haben EKZ und die Zürcher Freilager AG konkrete Pläne, auf dem Logistikareal eine Grossbatterie mit einer Kapazität von zwei Megawattstunden zu installieren. Ziel ist es, mehr Solarstrom direkt vor Ort im Embraport zu nutzen. «Speicher sind ein entscheidender Baustein des zukünftigen Energiesystems», erklärt Paul Sidler. «Sie steigern den wirtschaftlichen Wert des Solarstroms. Gleichzeitig stabilisieren Batterien die Stromversorgung, indem sie das Stromnetz entlasten.»

Mehr als Strom: integrierte Lösungen für Unternehmen

Teil der Mega-Solaranlage ist auch das Gebäude der Firma Kyburz, einem Pionier der Elektromobilität. EKZ Eltop verantwortete die gesamte elektrotechnische Infrastruktur: von Elektroinstallationen über Brandmelde- und Netzwerktechnik bis hin zu einer energieeffizienten Lichtlösung für Werkstatt, Büros, Lager und die interne Teststrecke. Das Beispiel zeigt, wie EKZ Eltop Unternehmen mit integrierten elektrotechnischen Lösungen bei einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Ausrichtung unterstützt.

Die Leuchtturmprojekte von EKZ im Embraport veranschaulichen, wie die Energiezukunft im Wirtschaftsraum Zürich konkret umgesetzt werden kann – ganzheitlich, partnerschaftlich, wirtschaftlich und nachhaltig.

Bild Norbert Egli/EKZ

Jean-Claude Maissen (ZF AG, links) und Paul Sidler (EKZ).

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